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flimmern,schwitzen,dümpeln

die straßen und die schwitzenden menschenmassen zerschmilzen zu einem in undefinierbaren aggregatzustand befindlichem ganzen.

ich stelle mir vor,dass mein gehirn sich langsam in kochendem blut auflöst,ich implodiere bei jedem atemzug.alle drei sekunden dieses heiße gefühl des fallens,nur ohne mein überlebensnotwendiges adrenalin.

die welt hat das treiben,euphorisieren eingestellt, das macht mich zufrieden, denn die welt und ich befinden uns jetzt auf derselben ebene.sie glitscht und tropft langsam in postkoitaler erschöpfung, das wiederum lässt mich kalt.

die handflächen in phasenartig aufwallenden selbstzerstörerischen anwandlungen auf dem heißen aluminium des liegestuhls,in den ich gepresst liege,zerfließe ich unberührt von all dem,und unfähig zu bewegungen,die über das heben meines brustkorbs hinausgehen zu einem sonnenverbrannten,schal schmeckenden brei aus gleichgültigkeit und existenziellen verlustängsten.

zum kotzen.

hallo,ferien.hallo,freiheit.wo,verdammt noch mal,seid ihr?!

2 Kommentare 14.7.10 15:10, kommentieren

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liegen im garten,hitze,

die fenster über mir zerbersten fast unter dem bass dieses elektropunks der gegen das glas anzukämpfen versucht, in meinem hals zwischen zunge und gaumen ein nicht fortzuschluckender kloß,weil diese euphorie hinter den scheißfenstern meines nachbarn nicht mir gehört,absolut egozentrische wut über meine eigene,momentane ödnis.

schnittblumen,gartenmöbel,staudenbeete und der kräftezehrende versuch,daraus einen immerwährenden,nebulösen rauschzustand herzustellen.

das funktioniert nicht.

meine ausdruckslose miene gegen ausdruckslose ziegelsteinmauer,im gegensatz zu mir nimmt die mauer die scheinbare hitze auf.

fristen.meine zeit ist begrenzt,fällt mir ein,nur scheint mir das auf eine andere art bewusst zu sein als meiner vom leben faszinierten,mitgerissenen umgebung; (gerade erst,in diesem tausendfach vorhandenen augenblick auf diese verschissene ziegelsteinmauer kommt mir dieser nihilistisch angehauchte gedanken in den sinn.) .

was soll ich sagen,aus langeweile kann man auch worte machen,aber auf papier oder wortbahnen,wortflüssen,wortströmen leben macht,dass man bald die realität vergisst.

3 Kommentare 13.7.10 10:40, kommentieren