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liegen im garten,hitze,

die fenster über mir zerbersten fast unter dem bass dieses elektropunks der gegen das glas anzukämpfen versucht, in meinem hals zwischen zunge und gaumen ein nicht fortzuschluckender kloß,weil diese euphorie hinter den scheißfenstern meines nachbarn nicht mir gehört,absolut egozentrische wut über meine eigene,momentane ödnis.

schnittblumen,gartenmöbel,staudenbeete und der kräftezehrende versuch,daraus einen immerwährenden,nebulösen rauschzustand herzustellen.

das funktioniert nicht.

meine ausdruckslose miene gegen ausdruckslose ziegelsteinmauer,im gegensatz zu mir nimmt die mauer die scheinbare hitze auf.

fristen.meine zeit ist begrenzt,fällt mir ein,nur scheint mir das auf eine andere art bewusst zu sein als meiner vom leben faszinierten,mitgerissenen umgebung; (gerade erst,in diesem tausendfach vorhandenen augenblick auf diese verschissene ziegelsteinmauer kommt mir dieser nihilistisch angehauchte gedanken in den sinn.) .

was soll ich sagen,aus langeweile kann man auch worte machen,aber auf papier oder wortbahnen,wortflüssen,wortströmen leben macht,dass man bald die realität vergisst.

13.7.10 10:40

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


x / Website (13.7.10 11:30)
schöne worte


Ophelia / Website (14.7.10 11:33)
Dann werden bei dir aus Langeweile aber sehr wohl überlegte und klangvolle Worte. Gefällt mir sehr gut, dein Schreibstil.

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