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flimmern,schwitzen,dümpeln

die straßen und die schwitzenden menschenmassen zerschmilzen zu einem in undefinierbaren aggregatzustand befindlichem ganzen.

ich stelle mir vor,dass mein gehirn sich langsam in kochendem blut auflöst,ich implodiere bei jedem atemzug.alle drei sekunden dieses heiße gefühl des fallens,nur ohne mein überlebensnotwendiges adrenalin.

die welt hat das treiben,euphorisieren eingestellt, das macht mich zufrieden, denn die welt und ich befinden uns jetzt auf derselben ebene.sie glitscht und tropft langsam in postkoitaler erschöpfung, das wiederum lässt mich kalt.

die handflächen in phasenartig aufwallenden selbstzerstörerischen anwandlungen auf dem heißen aluminium des liegestuhls,in den ich gepresst liege,zerfließe ich unberührt von all dem,und unfähig zu bewegungen,die über das heben meines brustkorbs hinausgehen zu einem sonnenverbrannten,schal schmeckenden brei aus gleichgültigkeit und existenziellen verlustängsten.

zum kotzen.

hallo,ferien.hallo,freiheit.wo,verdammt noch mal,seid ihr?!

14.7.10 15:10

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Ophelia / Website (14.7.10 21:39)
Meine Gedanken zerfließen. Sie zerfließen zu einer brodelnden Masse von Wahn, Angst, Schmerz. An einem Punkt, tief in meinem Körper, kommt alles zu einer großen Suppe zusammen. Kocht tief in mir, köchelt unbemerkt, sprudelt über - unbemerkt. Mein Gehirn zerfließt. Mein Geist zerfließt.
Kann mich gut mit deinem Text identifizieren.

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